Ein Jahr lang befand sich der neue Wanderpokal des Volleyball – Schulmeisters in den Reihen der Q12. Die nun als Q13 angetretenen Spieler und Spielerinnen schafften zwar nicht, in voller Mannschaftsstärke aufzulaufen und einen Namen für ihr Team zu finden, doch versäumten sie nicht, toll Volleyball zu spielen. Ohne Niederlage in Vor-, Zwischenrunde und im Halbfinale zogen sie ins Finale ein. Dort wartete allerdings, fast wie auf der großen Weltbühne, jemand, der geprägt war von der Farbe Orange. Ganz in orangen Overalls mit gelben Augenbrauen und Seehundschnauzern fand sich ein Team „too orange to lose“. In der Zwischenrunde zeigte die Q13 den Orangehäutern aus der Q12 zwar mit 16:11 schon einmal die Grenzen der Unbesiegbarkeit auf, doch in Ihrer zweiten Amtszeit, äh, dem zweiten Anlauf, hatten sie einiges auf der Agenda. Sie legten mit vielen Punkten einen ordentlichen Blitzstart hin, den längeren Atem hatte aber der Rest der Volleyballwelt, hier eben dieser Gemeinschaft der Willigen aus dem Leistungsfach Sport der Q13.10:12, 10:5 und 10:8 endete das dramatische Finale und der Pokal bleibt damit ein weiteres Jahr in der Abiturklasse.
Insgesamt fand das traditionsreiche Turnier mit 11 beteiligten Mannschaften, die zum Teil in sehr kreativen Verkleidungen aufgelaufen sind, eine gute Beteiligung auf einem sehr soliden sportlichen Niveau. Hervorzuheben ist dabei das Perspektivteam „Ohana“ aus der 8ab, das es schaffte, jeweils gegen eine Mannschaft aus der 10. Klasse und der Q12 zu gewinnen. Auch die Altersvizepräsidenten aus den Reihen der Abiturjahrgänge 2022/24 und älter, angetreten als „LK Burnout“, haben sich als Gesamtsechste recht erfolgreich präsentiert und erscheinen im nächsten Jahr hoffentlich, eventuell nach einem Trainingslager zusammen mit Herrn Holl, wieder am Start.
Fragt man sich, wie es in diesem Jahr dem LehrerInnenteam ergangen ist, so muss man den Hut ziehen vor der Leistung der Oldies gegen die jungen Hupfer. Nicht nur der Verkleidungsbastelmarathon im Vorfeld war beeindruckend, sondern auch die sportliche Leistung, die die „Raketen“ bis auf Rang drei emporschießen ließ.
Ein bunter, fröhlicher Sportnachmittag fand seinen Abschluss mit der Pokalübergabe an die Q13, die nun ein Jahr Zeit hat, sich einen originellen Namen für die Spiele zur Titelverteidigung einfallen zu lassen und dann in voller Mannschaftsstärke als „Ehemalige“ oder „Q14“ an die Schule zurückzukommen. Frau Poralla kann im Notfall bei der Namensfindung sicher helfen.
Auf ein Neues beim Faschings-Volleyball-Mixed-Turnier Ende Januar 2027.




Tino Holl

